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Check-Erklärungen

Was der Tracking-Check prüft

Jeder Befund aus dem Scan hat eine Erklärseite: was geprüft wird, warum es zählt und wie Sie ihn beheben. Die komplette Liste, gruppiert nach Modul.

  • Cookie-Banner / CMP

    Der Check erkennt elf gängige Consent-Plattformen am SDK, nicht am sichtbaren Banner. Fehlt eine, obwohl Cookie-Tags laden, ist das kritisch.

  • Consent aktiviert Messung

    Der Tiefenscan klickt „Akzeptieren“ und wartet auf den ersten Mess-Ping. Bleibt er aus, geht Ihnen jede erteilte Einwilligung verloren, ohne dass es jemand merkt.

  • Consent Mode V2

    Der Check sucht den gtag(consent)-Aufruf mit den vier V2-Parametern. Steht er nicht im HTML, liest der Tiefenscan im Browser mit, ob ein CMP ihn setzt.

  • Consent Mode: Basic oder Advanced

    Advanced sendet nach Ablehnung cookielose Pings mit gcs-Parameter, Basic sendet keine Google-Messung. Der Tiefenscan liest den Modus aus dem Reject-Zustand ab.

  • Consent Mode Signal nach Update

    Der Tiefenscan klickt „Akzeptieren“ und wartet auf gtag('consent', 'update'). Ohne den Aufruf bleiben die Google-Signale auf denied, auch für Besucher, die zugestimmt haben.

  • Consent-Frameworks (TCF v2.2 / GPP)

    Der Check sucht die Schnittstellen __tcfapi und __gpp im HTML. Ohne programmatische Werbung ist der Hinweis erwartbar, mit ist er ein Befund.

  • 3rd-Party-Cookies

    Der Check listet Script-, Pixel- und iframe-Quellen von Werbe- und Tracking-Anbietern, die auf Ihrer Seite Third-Party-Cookies setzen. Safari und Firefox blockieren sie seit Jahren.

  • Consent-verdeckter Stack

    Der Scanner liest die öffentlich abrufbare Borlabs-Config und decodiert die Opt-in-Codes: Container-IDs und Custom-Loader, die erst nach Einwilligung laden, werden sichtbar, ohne Klick.

  • CMP-Gruppenzuordnung

    Hängt der Google-Tag-Manager-Service im CMP an einer Gruppe wie „Externe Medien“, misst die Website Besucher nicht, die der Statistik zugestimmt haben. Der Check liest die Zuordnung aus der Borlabs-Config.

  • Consent-Simulation

    Der Tiefenscan öffnet die Seite im Browser, klickt einmal „Akzeptieren“ und einmal „Ablehnen“ und vergleicht Requests und Cookies. Diese Zeile sagt, ob das geklappt hat.

  • Pre-Consent-Cookies

    Der Check liest den Set-Cookie-Header der ersten Antwort, bevor ein Skript läuft und bevor jemand klickt. Jedes Cookie darin ist „zu prüfen“, nicht automatisch ein Verstoß.

  • Pre-Consent-Scripts

    Vor Consent referenzierte Tracker sind erst ein Verstoß, wenn sie auch ausgeführt werden. Der Check listet die Referenzen; ob CMP-Blocking oder Consent Mode die Ausführung stoppt, zeigt der Tiefenscan.

  • Datenschutzerklärung

    Der Scanner sucht den Link auf die Datenschutzerklärung, ruft die Seite ab und liest sie für den Abgleich mit dem erkannten Tracking-Stack ein.

  • Datenschutz-Abgleich

    Der Scanner hält den sichtbaren Text der Datenschutzerklärung gegen den real erkannten Tracking-Stack: Tools im Einsatz, die die Erklärung nie erwähnt, werden gelistet.

  • Reject wird respektiert

    Der Tiefenscan klickt „Ablehnen“ und liest das Netzwerk-Log. Jeder Marketing- oder Analytics-Request und jedes nicht-essenzielle Cookie danach ist kritisch.

C03 · Tracking-Kern

  • Google Ads Conversion-Tag

    Der Check erkennt Google-Ads-Conversion-IDs, den Conversion Linker und Enhanced Conversions in gtag und GTM. Ohne beides ordnet Google Ads Conversions nur noch teilweise zu.

  • Server-Side Event APIs

    Der Check sucht im HTML nach Spuren von Server-zu-Server-Conversion-APIs. Er sieht nur, was der Browser verrät; ein Server-Container hinterlässt keine.

  • dataLayer

    Der dataLayer ist die Schnittstelle zwischen Website und Tag Manager. Fehlt er oder bleibt er leer, hängen Tags an CSS-Selektoren und brechen beim nächsten Redesign.

  • Doppelte Google-IDs

    Zwei GA4-Properties oder zwei GTM-Container auf derselben Seite zählen Pageviews doppelt. Der Check listet alle gefundenen IDs, inklusive toter UA-Altlasten, und zählt im Tiefenscan die page_view-Pings je Property mit.

  • Server-Side Tracking

    Der Check sucht im Quelltext nach einem eigenen Tagging-Endpunkt: stape-Loader, gtm.js von einer eigenen Domain oder Mess-Pfade auf einer Subdomain. Der Tiefenscan bestätigt im Browser, wohin die Pings laufen.

  • Tracking-Architektur

    Der Tiefenscan liest aus dem Request-Log ab, ob Mess-Pings über einen First-Party-Endpunkt laufen oder direkt zu Google gehen: client-side, hybrid oder server-side.

  • Analytics-Tag

    Der Check sucht zwölf Mess-Tools im ausführbaren Teil des HTML, von GA4 bis Plausible. Kein Treffer ist kritisch, außer ein Server-Side-Endpunkt übernimmt.

  • Tag Manager

    Der Check sucht fünf Tag-Management-Systeme im HTML. Keins zu finden ist ein Hinweis, kein Fehler; ein Container im First-Party-Modus kann ihn auslösen.

C04 · Produkt- & Preisdaten

  • Währung

    GA4 verwirft Umsätze ohne currency, und gemischte Währungen machen Summen unbrauchbar. Der Check prüft die Währungsangabe in JSON-LD, dataLayer und DOM.

  • Preis-Konsistenz

    Der Check vergleicht auf echten Produktseiten den sichtbaren Preis mit JSON-LD Offer.price und dem dataLayer. Abweichungen verfälschen ROAS und Umsatzberichte.

  • Product-Schema (JSON-LD)

    Ohne Product-JSON-LD mit Offer-Preis entfallen Preis-Snippets in der Suche, und AI-Suchen können Produktdaten nicht zitieren. Der Check prüft echte Produktseiten.

  • Produkt-Stichprobe

    Der Tiefenscan prüft bei erkannten Shops bis zu fünf echte Produktseiten: sichtbarer Preis, JSON-LD, dataLayer und view_item im direkten Vergleich.

  • view_item-Event

    Ohne view_item auf Produktseiten bleiben GA4-E-Commerce-Berichte leer und Remarketing-Listen ungefüllt. Der Check prüft das Event auf echten Produktseiten.

C05 · Script-Inventar & Performance

  • Privacy Sandbox

    Google hat die Privacy Sandbox 2025 weitgehend zurückgefahren, mehrere Ad-APIs werden eingestellt. Der Check ist ein Inventar-Signal, keine Empfehlung.

  • Script-Ladeart

    Synchron im head geladene Fremd-Scripts halten den ersten Seitenaufbau auf; jede Sekunde Ladezeit kostet messbar Conversions.

  • Third-Party-Scripts

    Der Check zählt Script-Tags von fremden Domains im ausgelieferten HTML und markiert fünf datenschutzrelevante Einbindungen. Ab 11 „zu prüfen“, ab 21 kritisch.

  • Tracking-Payload

    Der Check lädt bis zu sechs bekannte Tracking-Skripte selbst herunter und summiert ihre Größe. Über 100 KB ist „zu prüfen“, über 200 KB kritisch.

C06 · Security & Bots

  • AI-Bot-Policy

    Der Check liest die robots.txt auf Regeln für sieben AI-Crawler. Er bewertet nicht, er zeigt: geblockt, erlaubt oder gar keine Entscheidung.

  • Security Headers

    Der Check liest drei Header der geprüften Seite: HSTS, X-Frame-Options oder frame-ancestors und eine Content Security Policy. Fehlt einer, ist die Zeile „zu prüfen“.

  • HTTPS

    Der Check sieht nach, ob die Seite nach allen Redirects über HTTPS ausgeliefert wird. Nein ist kritisch, denn dann laufen auch die Tracking-Requests im Klartext.

  • Strukturierte Daten (JSON-LD)

    Der Check parst die JSON-LD-Blöcke im Quelltext und listet die schema.org-Typen. Strukturierte Daten sind kein Ranking-Faktor, aber die Eintrittskarte für Rich Results und eindeutige Entitäten in KI-Antworten.

  • llms.txt

    llms.txt ist ein Markdown-Index der wichtigsten Inhalte für LLM-Werkzeuge (llmstxt.org), keine Berechtigungsdatei; welche Crawler ihn lesen, ist offen.

  • Meta-Tags

    Der Check liest drei Tags aus dem HTML der geprüften URL. Fehlt eines, ist die Zeile „zu prüfen“; Länge, Dubletten und og:image bewertet er nicht.

  • robots.txt

    Der Check holt die robots.txt und liest die Gruppe für alle Crawler. Nicht erreichbar oder ein pauschales Disallow ist „zu prüfen“.