Was wird geprüft
Im HTML: Der Scan sucht drei Elemente auf der geprüften Seite: den <title>, die <meta name="description"> und <meta property="og:title">, unabhängig von der Reihenfolge der Attribute, wie Next oder Nuxt sie schreiben. Sind alle drei da, ist die Zeile „ok“. Fehlt eines, nennt die Zeile es und ist „zu prüfen“.
Was der Scan nicht bewertet: Länge und Inhalt der Tags, Dubletten über die Site, og:image, og:description, Canonical und Robots-Meta. Er liest nur die eine URL des Scans; ob Unterseiten dieselben Tags tragen, bleibt offen.
Warum ist das wichtig
Die drei Tags sind der Teil einer Seite, den jeder Mensch zuerst sieht: in der Suche, im Chat, im Feed. Fehlt der Title, baut Google sich einen aus der Seite, fehlt og:title, zeigt Slack die URL. Für ein Tracking-Audit sind sie außerdem ein Frühindikator. Wer nach dem Relaunch die Meta-Tags nicht mit umgezogen hat, hat meistens auch das Tracking-Snippet vergessen; die Zeile ist in Sekunden geprüft und sagt viel darüber, wie sorgfältig das Template gebaut wurde.
Häufige Ursachen
- Alle Templates teilen sich einen generischen Title, jede Seite heißt gleich.
- og:title und og:image fehlen, Social- und Messenger-Shares rendern als nackte URL.
- Nach einem Relaunch zeigen Canonicals auf die alte Domain oder fehlen bei URL-Parametern.
- Ein Headless-Frontend setzt die Tags erst clientseitig; im ausgelieferten HTML stehen sie nicht.