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Check · C06 · Security & Bots

Meta-Tags prüfen: Title, Description und og:title auf der gescannten Seite

Der Check liest drei Tags aus dem HTML der geprüften URL. Fehlt eines, ist die Zeile „zu prüfen“; Länge, Dubletten und og:image bewertet er nicht.

Was wird geprüft

Im HTML: Der Scan sucht drei Elemente auf der geprüften Seite: den <title>, die <meta name="description"> und <meta property="og:title">, unabhängig von der Reihenfolge der Attribute, wie Next oder Nuxt sie schreiben. Sind alle drei da, ist die Zeile „ok“. Fehlt eines, nennt die Zeile es und ist „zu prüfen“.

Was der Scan nicht bewertet: Länge und Inhalt der Tags, Dubletten über die Site, og:image, og:description, Canonical und Robots-Meta. Er liest nur die eine URL des Scans; ob Unterseiten dieselben Tags tragen, bleibt offen.

Warum ist das wichtig

Die drei Tags sind der Teil einer Seite, den jeder Mensch zuerst sieht: in der Suche, im Chat, im Feed. Fehlt der Title, baut Google sich einen aus der Seite, fehlt og:title, zeigt Slack die URL. Für ein Tracking-Audit sind sie außerdem ein Frühindikator. Wer nach dem Relaunch die Meta-Tags nicht mit umgezogen hat, hat meistens auch das Tracking-Snippet vergessen; die Zeile ist in Sekunden geprüft und sagt viel darüber, wie sorgfältig das Template gebaut wurde.

Häufige Ursachen

  • Alle Templates teilen sich einen generischen Title, jede Seite heißt gleich.
  • og:title und og:image fehlen, Social- und Messenger-Shares rendern als nackte URL.
  • Nach einem Relaunch zeigen Canonicals auf die alte Domain oder fehlen bei URL-Parametern.
  • Ein Headless-Frontend setzt die Tags erst clientseitig; im ausgelieferten HTML stehen sie nicht.

So beheben

Title, Description, og:title, og:description und og:image in jedem Template setzen, aus den Inhaltsfeldern der Seite befüllt, nicht aus einem globalen Default. Bei Headless- und SPA-Frontends darauf achten, dass die Tags serverseitig gerendert werden; was erst JavaScript nachträgt, sehen viele Crawler nicht. Danach mit dem Sharing-Debugger von LinkedIn oder Meta eine Seite testen, nicht nur die Startseite.

Erst selbst prüfen

Der Tracking-Check testet diesen Punkt zusammen mit allen anderen in Sekunden.

Tracking-Check starten →
Warum prüft ein Tracking-Check Meta-Tags?

Weil derselbe Relaunch, der das Tracking-Snippet vergisst, auch den Title vergisst. Die drei Tags sind der schnellste Indikator dafür, ob ein Template sauber übernommen wurde. Und ein geteilter Link ohne og:title landet als nackte URL in Slack und LinkedIn, was den Traffic kostet, den das Tracking messen soll.

Der Scan sagt ok, aber unsere Seiten heißen alle gleich. Warum?

Der Scan prüft nur die eine URL, die Sie eingegeben haben, und nur, ob die Tags vorhanden sind. Einen generischen Title auf jeder Seite, eine Description mit 400 Zeichen oder ein og:image, das ins Leere zeigt, erkennt er nicht. Dafür ist die Search Console oder ein SEO-Crawler das richtige Werkzeug.

Wir haben ein og:image, aber kein og:title. Reicht das?

Für den Scan nicht, für die Netzwerke auch nicht. LinkedIn, Slack und WhatsApp bauen die Vorschau aus og:title, og:description und og:image; ohne Title nehmen manche den Seitentitel, andere gar nichts. Alle drei setzen, dann sieht die Vorschau überall gleich aus.

Behebung

Verdrahtet in Tagen, nicht in Sprints.

Befunde aus dem Tracking-Check gehen im Audit Sprint in eine Reihenfolge mit Aufwand, jeder Baustein mit Abnahmekriterium.