Was wird geprüft
Der Check findet alle <script type="application/ld+json">-Blöcke, parst sie und sammelt die @type-Werte, auch aus @graph-Listen. Gibt es keinen Block, heißt es „zu prüfen“; sonst listet der Befund Anzahl und Typen. Kaputte Blöcke mit Syntaxfehlern werden übersprungen und fehlen in der Typenliste, was selbst ein Hinweis auf ein Problem ist.
Was der Scan nicht prüft: ob das Markup inhaltlich zur Seite passt, ob Pflichtfelder fehlen und ob Google es für Rich Results akzeptiert. Dafür sind der Rich-Results-Test und die Search Console zuständig.
Warum ist das wichtig
Strukturierte Daten sind kein Ranking-Faktor. Sie entscheiden aber, ob Google eine Seite mit Rich Results ausspielt, und sie geben Suchmaschinen wie KI-Assistenten die Entitäten in maschinenlesbarer Form: Unternehmen, Produkt, Preis, Stelle, Frage und Antwort. Wer im Markup den vollen Firmennamen mit Registernummer und LinkedIn-Profil nennt, wird seltener mit einem gleichnamigen Anbieter verwechselt. Genau diese Eindeutigkeit fehlt vielen Mittelstands-Sites.
Häufige Ursachen
- Das CMS-Theme bringt kein Markup mit, und niemand hat eins ergänzt.
- Das Markup existiert, ist aber ungültig (Syntaxfehler, falsche Typen) und wird ignoriert.
- Plugin-generierte Blöcke widersprechen sich, etwa zwei Organization-Knoten mit unterschiedlichen Daten.
- Preise oder Verfügbarkeiten im Product-Schema sind veraltet, weil das Markup nicht aus dem Shop-System kommt.