Was wird geprüft
Im HTTP: Der Scan holt die robots.txt und sucht eigene User-agent-Gruppen für sieben Crawler: GPTBot, ClaudeBot, anthropic-ai, PerplexityBot, CCBot, Google-Extended und Applebot-Extended. Steht in einer Gruppe ein Disallow: / allein auf einer Zeile, gilt der Bot als geblockt; jede andere Gruppe zählt als ausdrücklich erlaubt. Daraus entsteht eine von vier Zeilen: keine Regeln (Default ist erlauben), alle genannten geblockt, gemischt, oder robots.txt nicht erreichbar. Alle vier sind Hinweise, keine Bewertung.
Was der Scan nicht sieht: Bots außerhalb der Liste, Teilsperren einzelner Pfade, Regeln, die ein CDN oder eine Bot-Abwehr unabhängig von der Datei durchsetzt, und ob ein Crawler sich an die Datei hält.
Warum ist das wichtig
Die Datei entscheidet, ob Ihre Inhalte in Trainingsdaten landen und, je nach Bot, ob sie in AI-Antworten zitiert werden. Beides ist ein Marketing-Thema, keins für den Server-Admin, und trotzdem hat es bei den meisten Sites niemand entschieden. Die Default-Erlaubnis gilt einfach. Der Scan macht den Zustand sichtbar, damit die Entscheidung mit Marketing und Legal fällt statt per Zufall. Was die Datei dagegen nicht kann: Zugriff erzwingen. Sie ist eine Konvention, die seriöse Crawler respektieren. Der Rest liest, was er lesen will.
Häufige Ursachen
- Die robots.txt enthält keine Regeln für AI-Crawler, für GPTBot & Co. gilt dann die Default-Erlaubnis, oft unbewusst.
- Eine Pauschal-Blockade aus der Copyright-Debatte sperrt auch die Crawler aus, die AI-Suche und Zitierungen speisen.
- Die Regeln sind veraltet, neue Bots mit neuen User-Agents sind nicht erfasst.
- Ein CDN blockt AI-Bots auf Netzwerkebene, die robots.txt sagt das Gegenteil; die Dokumentation stimmt mit keinem von beiden überein.