Was wird geprüft
Der Check liest alle Script-, Bild- und iframe-Quellen im ausgelieferten HTML und behält die, deren Host zu einem Werbe- oder Tracking-Anbieter gehört, der typischerweise Third-Party-Cookies setzt: DoubleClick, Google Ads, Meta, LinkedIn, TikTok, Hotjar, HubSpot, Intercom, Criteo, Taboola, Outbrain und X. Eigene Subdomains zählen nicht. googletagmanager.com auch nicht, denn der Container setzt selbst keine Cookies.
Was der Scan nicht sieht: die Cookies selbst. Vom Server aus lassen sich Cross-Site-Cookies nicht lesen. Der Check ist ein Inventar der Quellen. Ob diese Cookies vor der Einwilligung gesetzt werden, zeigt der Tiefenscan im Modul Cookies & Scripts vor / nach Consent.
Warum ist das wichtig
Safari (ITP) und Firefox (ETP) blockieren Third-Party-Cookies seit Jahren standardmäßig. Chrome hat die geplante Abschaltung 2025 zugunsten einer Nutzerwahl zurückgenommen, was am Befund nichts ändert: Ein Setup, dessen Attribution an Fremd-Cookies hängt, misst in einem großen Teil der Browser nur Bruchstücke, und die Lücke wächst mit jedem Browser-Update. Wie Attribution ohne diese Cookies funktioniert, steht im Leitfaden zur cookielosen Attribution.
Häufige Ursachen
- Alte Retargeting- und Werbe-Pixel aus früheren Kampagnen setzen weiter Cross-Domain-Cookies.
- Eingebettete iframes (YouTube, Maps, Social-Widgets) bringen ihre Drittanbieter-Cookies einfach mit.
- Affiliate- und Attributions-Dienste arbeiten noch auf 3rd-Party-Basis statt über eine First-Party-Subdomain.
- Ein vergessenes Chat- oder Personalisierungs-Widget lädt Tracking aus Drittdomains nach.