Was wird geprüft
Im HTML: Der Scan sucht Signaturen von vier Server-zu-Server-Schnittstellen. Meta Conversions API am Events-Endpunkt oder an einer external_id im Pixel-Init, TikTok Events API an business-api.tiktok.com, LinkedIn Conversions API am Endpunkt conversionEvents, Google Enhanced Conversions an enhanced_conversion oder allow_enhanced_conversions. Ein Treffer heißt „ok“ mit der Liste. Kein Treffer ist ein Hinweis, nie kritisch.
Was der Scan nicht sieht: die API selbst. Ein Server-Container, der Events an Meta oder Google weiterreicht, tut das ohne Beteiligung des Browsers, und genau das ist sein Zweck. Der Scan kann nur Indikatoren nennen, keine Bestätigung liefern. Ob ein First-Party-Endpunkt läuft, zeigt der Befund Server-Side Tagging; ob Enhanced Conversions im Container geschaltet sind, der Befund Google Ads.
Warum ist das wichtig
Das Browser-Pixel misst nur, wen es erreicht: keine Adblocker, kein Safari mit ITP, keine Ablehnung im Banner. Die Conversions API meldet den Abschluss vom Server, mit derselben event_id, damit die Plattform Pixel- und Server-Event zusammenführt statt doppelt zu zählen, und für Kampagnen, die auf Conversions optimieren, ist das der Unterschied zwischen einem Algorithmus, der lernt, und einem, der rät. Lernen braucht Daten. Wer die API nur im Werbekonto aktiviert, ohne das Event-Matching zu prüfen, bekommt allerdings das Gegenteil: doppelte Conversions oder verworfene. Wie der Server-Container das sauber löst, steht im Guide Server-Side Tracking mit Stape.
Häufige Ursachen
- Paid-Kampagnen laufen, aber die Conversion-Messung hängt komplett am Browser-Pixel.
- CAPI wurde im Werbekonto aktiviert, sendet aber ohne konsistente event_id, Conversions zählen doppelt oder werden verworfen.
- Enhanced Conversions sind im Google-Ads-Konto an, die Hashing-Felder kommen aber nie aus dem Tag.
- Die Site schaltet keine Paid-Kampagnen, dann ist der Befund erwartbar und kein Fehler.